04. July 2026
Warum eine Filament-Trockenbox sich lohnt
Stringing, Blasen, schwache Schichthaftung: Oft steckt feuchtes Filament dahinter. Wir erklären, wie eine Trockenbox hilft und welche Modelle sich lohnen.
Feuchtes Filament ist einer der häufigsten Gründe für schlechte Druckergebnisse – Stringing, Blasenbildung, schwache Schichthaftung. Eine Trockenbox schafft Abhilfe. Wir erklären, warum das wichtig ist und worauf du achten solltest.
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Warum nimmt Filament Feuchtigkeit auf?
PLA, PETG und besonders TPU und Nylon sind hygroskopisch – sie ziehen Luftfeuchtigkeit an, wenn sie offen gelagert werden. Das Wasser verdampft beim Druck schlagartig an der heißen Düse und führt zu hörbarem Knistern, kleinen Blasen in der Oberfläche und Stringing zwischen Bauteilen.
Woran erkennst du feuchtes Filament?
- Knister- oder Knackgeräusche beim Drucken
- Matte, raue statt glatte Oberfläche
- Vermehrtes Stringing trotz korrekter Temperatur
- Spröde, leicht brechende Stränge
Wie funktioniert eine Trockenbox?
Eine Filament-Trockenbox erhitzt die Luft im Inneren leicht (meist 35–70 °C) über mehrere Stunden und treibt so die eingelagerte Feuchtigkeit aus dem Material. Manche Modelle lassen sich sogar während des Druckens am Drucker anschließen, sodass das Filament direkt aus der trockenen Box gezogen wird.
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