03. July 2026
STL oder 3MF: Welches Dateiformat für den 3D-Druck?
STL ist der klassische Standard, 3MF ist moderner und kompakter. Was sind die konkreten Unterschiede und wann solltest du welches Format verwenden?
Zwei Formate dominieren den 3D-Druck: STL und 3MF. Beide werden von unserem Kalkulator unterstützt – aber welches ist besser für deinen Auftrag?
STL – der universelle Klassiker
STL (Standard Tessellation Language, manchmal auch Standard Triangle Language) gibt es seit 1987 und ist das älteste 3D-Druckformat. Nahezu jede CAD-Software und jeder Slicer kann STL lesen und schreiben.
- Vorteile: Universell unterstützt, einfach zu exportieren, weit verbreitet
- Nachteile: Keine Farb- oder Materialinfos, keine Maßeinheit gespeichert (meist mm, manchmal inch), große Dateigröße bei komplexen Modellen
3MF – der moderne Nachfolger
3MF (3D Manufacturing Format) wurde 2015 als offizieller Nachfolger konzipiert und wird vom 3MF Consortium gepflegt (Microsoft, Autodesk, HP, Bambu Lab u.a.). Es basiert auf ZIP-komprimiertem XML.
- Vorteile: Kleinere Dateigröße (oft 50-80 % kleiner als STL), Maßeinheit im Format gespeichert, kann Farb- und Materialinfos tragen, unterstützt Multi-Material
- Nachteile: Noch nicht von 100 % aller Programme unterstützt (aber der Standard für neuere Software)
Was bedeutet das für deinen Auftrag?
Bei uns macht es technisch keinen Unterschied – beide Formate werden vollständig unterstützt und die Volumenberechnung funktioniert identisch. Unsere Empfehlung:
- Nutze 3MF, wenn deine Software es anbietet – besonders bei Bambu Studio, PrusaSlicer und Fusion 360.
- Nutze STL für maximale Kompatibilität oder wenn deine Software kein 3MF exportiert.
Beide Dateien können direkt in unseren Preiskalkulator hochgeladen werden – einfach drag & drop.