04. July 2026
FDM vs. SLA/Resin: Welche 3D-Drucktechnik passt zu deinem Projekt?
FDM oder SLA/Resin – welche Technik passt zu deinem Projekt? Wir vergleichen Detailgrad, Materialauswahl und Handhabung.
FDM und SLA (Resin) sind die zwei verbreitetsten 3D-Drucktechniken für den Hobby- und Einsteigerbereich – aber sie funktionieren grundlegend unterschiedlich und eignen sich für verschiedene Anwendungen. Hier der Überblick.
Wie funktioniert FDM?
Beim FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) schmilzt ein Druckkopf Kunststofffilament und trägt es schichtweise auf. Das ist die Technik, die wir bei K&C NetFox einsetzen (siehe auch unseren Beitrag zu FDM im Detail).
Wie funktioniert SLA/Resin?
Beim SLA- bzw. LCD/DLP-Resin-Druck härtet UV-Licht ein flüssiges Photopolymer-Harz schichtweise aus. Das Ergebnis sind extrem feine Details und glatte Oberflächen – allerdings mit klebrigem Flüssigharz, das Handschuhe, gute Belüftung und eine Nachhärtung unter UV-Licht erfordert.
Direkter Vergleich
| Kriterium | FDM | SLA/Resin |
|---|---|---|
| Detailgrad | Gut | Sehr fein |
| Oberfläche | Sichtbare Layer-Linien | Sehr glatt |
| Materialauswahl | Groß (PLA, PETG, TPU, ABS ...) | Eingeschränkt, meist spröder |
| Belastbarkeit | Gut, funktionale Teile möglich | Spröder, weniger belastbar |
| Handhabung | Unkompliziert, kein Gefahrstoff | Flüssigharz, Handschuhe & Belüftung nötig |
| Bauraum | Meist größer | Meist kleiner |
Warum wir auf FDM setzen
Für den Großteil der Anfragen – Ersatzteile, Halterungen, Prototypen, funktionale Bauteile, Modellbau – ist FDM die praktischere und wirtschaftlichere Wahl: größere Materialauswahl, robustere Ergebnisse und ohne Umgang mit Flüssigharz. Für extrem feine Miniaturen oder Schmuckmodelle ist SLA im Vorteil – das bieten wir aktuell nicht an.
Lade deine Datei hoch und lass sie im FDM-Verfahren drucken.